Archiv für September 2015

Welcome in Vienna

Spielfilm – 122 min., A 1986
Buch/Regie: Georg Stefan Troller/ Axel Corti

Der Film schildert die Rückkehr eines jüdischen Emigranten als US-amerikanischer Besatzungssoldat in seine Geburtsstadt Wien. Der anfänglichen Hoffnung auf Befreiung und Neuanfang folgen alsbald die ersten Zweifel an einer gelungenen Entnazifizierung, letztendlich das Aufgeben jeglicher Bemühungen um Reintegration und die aussichtslose Abkehr. Dass nicht nur das postnazistische Österreich gezeigt, sondern auch die allgegenwärtige, entgrenzte Latenz des Antisemitismus angedeutet wird, gehört zu den Stärken dieses Films. Besonders gelungen erscheint jedoch die Rolle des Treschensky, der die projektive Qualität des Antisemitismus glänzend verkörpert.

Tobias Ebbrecht: Historische Filmdokumente als Quelle

yad vashem german 24.01.2013

Die papierene Brücke

Dokumentarfilm – 93 min., A 1987
Buch & Regie: Ruth Beckermann

Regisseurin Ruth Beckermann auf der Suche nach der eigenen Familiengeschichte und ihrer jüdischen Identität. Zugleich fängt sie die Situation der jüdischen Gemeinden Osteuropas der späten 80er Jahre sowie den unverhohlenen Antisemitismus österreichischer Mitbürger ein.

Rassismus in der DDR

fakt 08.09.2015

New Trends in Arab Antisemitism

2010 entstandener Zusammenschnitt des Middle East Media Research Institute (MEMRI) für den UN-“Menschenrechtsrat“ in Genf.

Volksabstimmungen – ein geeignetes Mittel zur Veränderung der Gesellschaft?

Interview der Heinrich-Böll-Stiftung Saar mit Lothar Galow-Bergemann vom 27.10.2014