Ich war neunzehn

Spielfilm – 90 min., DDR 1968
Buch/ Regie: Wolfgang Kohlhaase, Konrad Wolf

Die Geschichte dieses Films spielt in den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 und ist eng an die Biographie des Regisseurs Konrad Wolf angelehnt. Geschildert werden vor allem die persönlichen Kriegserlebnisse Wolfs, der als junger Angehöriger der 1. Weissrussischen Front den Vormarsch auf Berlin mitbegleitet hatte. Sonderlich in die Tiefe geht die Auseinandersetzung mit den vom Nationalsozialismus fanatisierten Deutschen nicht – so gleitet der Film denn auch in die eine oder andere abstruse Faschismustheorie ab. Auch von einer Identitätskonfusion des Regisseurs (JungleWorld 43/15), die angeblich das Jüdische miteinbezieht, ist zumindest in diesem Film nichts mitzubekommen.


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