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Gott hat den Größten

Irgendein, besser hier namenlos bleibender Unsympath hat irgendwann doch mal einen ganz guten Satz gesagt: „Religionen sind ein einziger feuchter Männertraum!“ Passend dazu ein Filmchen zu einem wahrlich blasphemischen Ereignis, das Ende März 2017 in einem kleinen Vorort der nordtürkischen Stadt Kastamonu stattfand und unter anderem bei mena-watch Erwähnung fand: Über die Lautsprecher einer Moschee rief die Tonspur eines Pornos zum Morgengebet! Wir hoffen auf weitere Nachahmer, besser noch auf guten, einvernehmlichen Live-Sex in jedem menschverlassenen Gotteshaus dieses Planeten.

Erzieht das ZDF zum Hass auf Israel?

In einem am 05.07.2016 ausgestrahlten Beitrag von heute+ mit dem Titel „Erzogen zum Hass?“ hat das ZDF glänzend demonstriert, wie man durch journalistische „Ausgewogenheit“ den Hass auf Israel befeuert. „Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten“ lautete längere Zeit der diffamierende Ankündigungstext. Nach kritischen Interventionen kürzte die Redaktion diese verhetzende Unterstellung gegenüber Israel nur widerwillig und halbherzig, so dass im Ergebnis die im Film sogar sehr ausführlich gezeigte palästinensische Judenmord-Pädagogik in der Beitrags-Ankündigung nun euphemistisch mit dem Wort „verachten“ verharmlost und dem angeblichen Hass der Israelis gleichgestellt wurde. Der Filmbeitrag arbeitet mit ähnlicher Methode: Die durch fast alle Instanzen palästinensischer Sozialisation eingeimpfte Erziehung zum Judenmord wird mit einer angeblich „rassistischen“ Erziehung der Israelis gleichgestellt. Zum Beweis für die israelische Hasspropaganda durfte die „Expertin“ Nurit Peled-Elhanan ein Schulbuch präsentieren, in dem ein „Palästinenser“ und ein Kamel zu sehen sind – was dazu führen soll, dass „israelische Kinder lernen, dass Palästinenser keine Menschen sind, mit denen man in Frieden leben oder gar befreundet sein kann.“ Das Zitat blieb das Schlusswort dieses Ammenmärchens. Vielleicht entwickelt das ZDF eine neue Sendereihe mit dem Titel „Geschichten aus dem 1001-jährigen Reich“? In die deutsche „Moral aus der Geschicht‘“ lässt der Beitrag jedenfalls mal wieder tief blicken.

+++Mittlerweile skandalisiert zwar auch die Bild-Zeitung die Sendung, auf dem Blog „Tapfer im Nirgendwo“ sind die jeweils aktuellen Entwicklungen derzeit aber am besten zu verfolgen.+++

„Inspiring adress by Pres. Abbas“

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas wärmt vor dem Europäischen Parlament am 23. Juni 2016 den antisemitischen Evergreen „Juden vergiften Brunnen“ auf und… kriegt dafür Standing Ovations. Mittlerweile ist er etwas zurückgerudert – es gab doch Gegenwind – auch wenn man davon hierzulande nichts mitbekommen hat. Parlamentspräsident Martin Schulz findet die Rede bis heute „inspiring“. Man darf auf seine nächste Rede vor der Knesset gespannt sein. Zu weiteren Lektüre sei ihm die Abschlussarbeit von Dr. Abbas empfohlen. Sie trägt den Titel: „Die andere Seite: Die geheimen Verbindungen zwischen Nazismus und Zionismus”

Nachtrag: Am 29.6. wurde ein dreizehnjähriges jüdisches Mädchen im Schlaf erstochen. Reaktion der Hamas? Geschenkt. Reaktion der Fatah, deren Vorsitzender „inspiring“ Abbas ist? Umgehende Erklärung des Mörders zum Shadid, zum Märtyrer.

Soon again: Innerer Reichsparteitag

Das kann doch nicht wahr sein. Hat’s so etwas wirklich gegeben, Trainer?“ (Mario Basler in Yad Vashem)

So unwissend wie damals Nationalspieler Mario Basler tat, als er dies 1997 nach dem Besuch der Nationalmannschaft in Yad Vashem seinen Trainer Bertie Voigts fragte, sind die Deutschen natürlich nie gewesen. Im Gegenteil erinnern sie sich bis heute sehr gern an historische Begegnungen ihrer Auswahl, wissen erlösende Tore als „inneren Reichsparteitag“ zu feiern ( oder lassen sich feiern!) und lernen recht bald nach Titelgewinn wieder ihren aufrechten Gang ergo die rassistische Sau rauszulassen. Gegenüber regelmäßigen „Sieg“-Rufen sowie deutsch-nationalem Hirnschiss kann man nicht mal mehr mit passenden Gesten kontern – zumal die legendäre Attacke Rijkaards gegen das Schwarz-Rot-Goldlöckchen Rudi Völler im Jahr 1990 auch anders intendiert war als man es sich gewünscht hätte. Nein, gegen tiefbraunen Dreck helfen weder Spucke noch Klopapier! Und auch kein Vorrundenaus! Einzig Aufklärung hilft, vielleicht mit etwas mehr Abstand, wenn nötig gern auch „ultra violent“! Wie auch immer…

Die ‚moderate‘ Fatah feiert ihren Märtyrer

Von Mena-Watch: „Am 8. März 2016 stach ein 22-jähriger palästinensischer Attentäter auf der Promenade von Jaffa mit einem Messer auf die Menschen ein, die das Pech hatten, ihm über den Weg zu laufen. Bei seinem Versuch, Juden zu töten, ermordete er einen amerikanischen Studenten. Die vermeintlich moderate Fatah von Mahmud Abbas feierte den Mörder als „heroischen Märtyrer“, im Sender der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) wurde die „komplexe Operation“ bejubelt, bei der – mitten im israelischen Kernland – „12 Siedler“ verletzt worden seien. Jetzt wurde der Attentäter, der erschossen werden konnte, bevor ihm noch weitere Menschen zum Opfer fielen, zu Grabe getragen und im PA-Fernsehen erneut als „Märtyrer“ gepriesen. Sein Begräbnis wurde als „große nationale Hochzeit“ mit den 72 Jungfrauen gefeiert, die ihn im „Paradies“ erwarteten.“

Werdet Märtyrer! – ein Kinderfest im Gazastreifen

Einige Tage bevor nicht nur in Berlin-Neukölln Antisemiten jeglicher Couleur den sogenannten Nakba-Tag begingen, fand in Chan Yunis im südlichen Gazastreifen ein Kinderfest statt, auf dem bereits die Kleinsten auf ihr Märtyrer-Dasein und eine „Messer-Revolution“ vorbereitet werden. Wir danken Memri für die Übersetzung.

Kinderwiderstand Gaza | © Memri TV

Antisemitismus auf revolutionärem 1. Mai

Nachdem es bereits schon im Vorfeld zum Austritt der Ökologischen Linken aus dem revolutionären 1. Mai-Bündnis gekommen war, weil mit F.O.R. Palestine und BDS antisemitische Positionen mehrheitsfähig wurden, kam es am 1. Mai 2016 aus der Demonstration heraus zu einem Angriff auf israelsolidarische Menschen. Den Soundtrack für diese ekelhafte Aktion lieferte 2015 die Polit-Rapperin Thawra, die im Hintergrund mit einem ihrer neuesten nekrophilen Ergüsse zu hören ist.

Kampfplatz Kino

Ausgehend von den Ereignissen am 04.03.2016 um das Berliner Kino Moviemento, als es parallel zu einer Filmvorführung im Rahmen der Israeli Apartheid Week erwartbar zu antisemitischen Anfeindungen gekommen war, möchten wir hier nur in gewohnter Kürze auf den sehr lesenswerten Beitrag „Kampfplatz Kino – Filme als Gegenstand politischer Gewalt in der Bundesrepublik“ von Tobias Ebbrecht-Hartmann hinweisen. Unter anderem greift der Autor darin die „antizionistischen“ Aktionen der Revolutionären Zellen gegen den Film „Victory at Entebbe“ sowie die des Internationalen Zentrums B5 gegen den Film „Warum Israel“ auf. Zur Illustration und Einstimmung auf den Text lag natürlich die folgende Szene nahe…