Clips

Der „Antizionismus“ des Jean-Luc Godard

Als Jean-Luc Godard im Jahr 2010 der Ehrenoscar für sein Gesamtfilmwerk verliehen werden sollte, wurde eine Diskussion um dessen antisemitische Positionen laut. Godard hatte sich ab Ende der 60er Jahre mit der Groupe Dziga Vertov und deren Film „Jusqu‘à la victoire“ (1970) bzw. Ici et ailleurs“ (1975) dem „antiimperialistischen Befreiungskampf“ der Palästinenser verschrieben. Das Fragment eines ZDF-Beitrages wirft aber nicht nur ein Schlaglicht auf seine kruden Positionen, auch die Willfährigkeit des Kamerateams erstaunt. Wer mehr weiß und uns sagen kann, in welchem Zusammenhang dieser TV-Beitrag entstanden ist, schreibe bitte einen Kommentar.

Iran vs. Deutschland (2004) – Ein Freundschaftsspiel

In der Eröffnungszeremonie beim Länderspiel Iran -Deutschland zeigt sich, worin bei vielen Iranern die innige Verbundenheit zum deutschen Volk begründet liegt.

© ZDF | Deutschland zu Gast bei Freunden

Bataclan: Ein antisemitischer Anschlag

Am 13. November 2015 wurde Paris von einer Terrorwelle des Daesh („Islamischer Staat“) überzogen. Der blutigste Anschlag ereignete sich im Café- und Konzerthaus „Bataclan“, bei dem nach vorläufiger Bilanz 89 Menschen starben. Der Clip und ein weiteres Video aus dem Jahr 2008 zeigen, dass das „Bataclan“ schon früher im Fokus „antizionistischer“ und „propalästinensischer“ Aktionen stand. Für den Hinweis auf das antisemitische Motiv bedanken wir uns mit einer unbedingten Empfehlung beim Blog Lizas Welt.

Thawra & Kaveh „Antideutsche / Tahya Falastin“

Wer hat sich nicht schon immer mal gefragt, wer diese komischen „Antideutschen“ sind? Dank Thawra und Kaveh wissen wir nun besser Bescheid. Sie fordern die Atombombe auf den Iran. Selbst Gregor Gysi, der Deutschland immer noch unter Besatzung wähnt, ist einer. Nein, nicht Thawra und Kaveh in ihren Pali-Tüchern, sondern die Antideutschen sind die „wahren Antisemiten“. Die Araber sind nämlich auch nur Semiten, arabischer Antisemitismus ist somit ein Widerspruch in sich. Da die Antideutschen alle Araber doof finden, sind sie konsequenterweise Antisemiten. Noch Fragen?

Ibril Rajoub Lauds „Heroic“ Palestinian Attackers; We Won‘t Pay Price for the Holocaust

Ein hoher Vertreter der Fatah zu den aktuellen Messerattacken in Israel, gesendet im offiziellen Sender der Palästinensischen Autonomiebehörde. Wir danken Memri für die Übersetzung.

New Trends in Arab Antisemitism

2010 entstandener Zusammenschnitt des Middle East Media Research Institute (MEMRI) für den UN-“Menschenrechtsrat“ in Genf.

Mama, L‘chaim!

Kurzfilm – 5 min.
Ein Film von Elkan Spiller

Über das ungewöhnliche Zusammenleben Chaim Lubelskis mit seiner Mutter Nechuma, einer Shoa-Überlebenden. Ab August 2015 ist dann Spillers längerer Dokumentarfilm „L‘chaim – Auf das Leben“ in ausgewählten Kinos zu sehen.

Danke WDR!

Rekapitulation der Reportage, die Tuvia Tenenbom in seinem Buch „Allein unter Deutschen“ über den WDR und dessen tatkräftige Unterstützung für die „Kölner Klagemauer“ veröffentlichte. Wäre noch darauf hinzuweisen, dass die „Botschaft des Hasses“ in seiner ursprünglichen Form um einiges älter als Heinrich Heine ist und noch heute in dem Prachtbau gegenüber Verbreitung findet. Für dieses und ein weiteres Filmchen einen Dank an Gerd Buurmann.