Trailer

Wien vor der Nacht

Dokumentarfilm – 73 min., D/F/A 2016
Ein Film von Robert Bober

Wenn ich nach Wien gekommen bin, so nicht nur, um das Grab meines Urgroßvaters wiederzufinden, sondern auch, weil die Vergangenheit, vor allem diese Vergangenheit, unsere Erinnerung braucht… und die Toten unsere Treue.“ (Robert Bober)

Wien als ein verlorengegangener Sehnsuchtsort: Vor dem umjubelten Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 kultureller Hotspot und eine der größten jüdischen Gemeinden der Welt, sucht der französische Filmemacher Robert Bober im Wien der Gegenwart über die großen jüdischen, meist ins Exil getriebenen Literaten Österreichs die Annäherung an den unbekannten Urgroßvater Wolf Leib Fränkel, streift dabei durch den Wiener Prater, die Kaffeehäuser und mit Stadttempel und Zentralfriedhof die wenigen Überreste der jüdischen Kultur. Den deutlich kritischen Akzenten, die Bober auf den fanatischen Antisemitismus, die überproportional große Beteiligung der Österreicher am Massenmord sowie die nachträgliche Verlogenheit und Verdrängung der Geschichte legt, steht dabei jedoch sein teilweise etwas romantisch-verklärender Blick auf das „Ostjudentum“ seines Urgroßvaters, die polnischen Schtetl und die jüdischen Lebensverhältnisse abseits der Wiener Hochkultur entgegen. Und leider fehlt in „Wien vor der Nacht“ – wenn nicht allein die „Toten unsere Treue“ verdienen sollen, sondern genauso die Lebenden – auch die Perspektive auf die Gegen- und Widerwärtigkeit des in den letzten Jahren immer wieder aufkeimenden Antisemitismus in Österreich. Für eine erste persönliche wie literarische Annäherung und Anklage an den österreichischen Ungeist scheint der Film dennoch gelungen und uns hier eine Empfehlung wert.

Mullah-Diktatur Iran: Stolz wie Oscar

Bei der diesjährigen Oscar-Preisverleihung für den besten fremdsprachigen Film an „The Salesman“ hat Regisseur Asghar Farhadi dem modernen iranischen Kino einen Bärendienst erwiesen. Farhadi nahm die Einreisebeschränkungen der Trump-Administration zum Anlass, die Veranstaltung zu boykottieren und bei der stellvertretenden Entgegennahme des Preises eine an die Adresse Trumps gerichtete Protestnote verlesen zu lassen. Wie Kazem Moussavi auf seinem Iran Appeasement Monitor ausführt, habe es der als „regimekritisch“ gelabelte Regisseur Farhadi bei aller berechtigten Kritik an Trump jedoch versäumt, „umso deutlicher die Schicksale der Millionen Iraner, der Minderheiten, der oppositionellen Filmemacher und der kritischen Schauspielerinnen sowie der LSTB an(zu)klagen, die vom antisemitischen Regime inhaftiert, gefoltert oder ermordet wurden oder aus dem Land fliehen mussten und noch im Ausland vom Regime bedroht und terrorisiert werden“. Dementsprechend nahm das Mullah-Regime, dessen staatlich kontrollierte Medien über die Oscar-Preisverleihung (selbstverständlich in zensierter Form) ausführlich berichteten, Farhadis Film sowie seine Botschaft gegen den „Extremismus und fanatisches Verhalten“ der Trump-Regierung mit Wohlwollen und Freude zur Kenntnis.
Dabei wäre spätestens seit dem preisgekröntem Film „Taxi Teheran“ von Jafar Panhahi eine kritische internationale Öffentlichkeit für die Repression gegen iranische Filmschaffende und die restriktiven iranischen Produktionsbedingungen schon einigermaßen sensibilisiert gewesen. Schweigen zu den Verhältnissen im Iran kann für die Betroffenen sehr gefährlich werden. Wahrscheinlich wird auch der bereits mit Berufs- und Ausreiseverbot belegte Jafar Panahi nur noch wegen seines internationalen Bekanntheitsgrades vor dem direkten Zugriff islamistischer Tugendwächter geschützt. Weniger, nicht über ein Fachpublikum hinaus bekannte KünstlerInnen waren und sind dagegen ganz direkt von Gefängnis und Folter betroffen. Stellvertretend für viele weitere verfolgte KünstlerInnen im Iran sei an den Regisseur Keywan Karimi erinnert, der seit November 2016 wegen seines Films „Writing on the City“ zu 1 Jahr Gefängnis sowie 223 Peitschenhieben verurteilt worden ist. Ein ähnliches Schicksal dürfte bei Rückkehr in den Iran wohl auch die beiden Musiker erwarten, die in dem illegal produzierten Dokumentarfilm „Raving Iran“ die Hauptrolle spielten und dabei glücklicherweise Zuflucht in der Schweiz gefunden haben. Die Liste ließe sich fortsetzen. Mit seinem sehr einseitigen Protest hat Asghar Farhadi all diesen Menschen nicht nur keinen Dienst erwiesen. Er hat mit seinem Filmerfolg auch zur Aufwertung des islamistischen Massenmörder-Regimes beigetragen und durch seinen Boykott dem iranischen Antiamerikanismus Vorschub geleistet. Da Farhadi seine persönlichen künstlerischen Freiheiten im Iran offenbar ausreichend verwirklicht sieht, könnte die Schlussfolgerung an dieser Stelle also auch lauten: Boykottiert „The Salesman“!

Einen tieferen Einblick in den Themenkomplex „Iranisches Kino“ bietet Tobias Ebbrecht-Hartmann mit seinem bei extrablatt erschienenen Text „Europäische Sehnsucht und iranischer Kulturexport“ sowie sein Beitrag „Faszinierende Ambivalenz – Die Liebe zum iranischen Kino und die kulturelle Bedeutung des Appeasements“, der in dem Buch „Iran im Weltsystem“ erschienen ist.

Die Stadt ohne Juden

Stummfilm – 80 min., A 1924
Ein Film von Hans Karl Breslauer nach einem Roman von Hugo Bettauer

Dass gerade ein Film wie „Stadt ohne Juden“ in Österreich, in Wien, gedreht wurde, ist ein Vermächtnis und eine ganz besondere Verantwortung. Es gibt weltweit keinen Film aus dieser Periode, der sich dieses Themas an sich so kompromisslos annimmt.“ (Film Archiv Austria, 2016)

Filme aus der Frühgeschichte des Kinos, die sich explizit mit Antisemitismus auseinandersetzen, sind rar gesät, werden heute nur noch selten gezeigt und sind dementsprechend auch nur wenigen Menschen bekannt. Stummfilme wie „Der gelbe Schein“ (1918) oder Carl Theodor Dreyers „Die Gezeichneten“ (1922) hatten dabei bereits nach ihren Premieren vor nun schon beinahe 100 Jahren nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit erregt – zumal der Antisemitismus in diesen Filmen nicht in der deutschen Gesellschaft verortet wurde. Für einige Aufwallungen dagegen sorgte Hans Karl Breslauers Verfilmung von Hugo Bettauers dystopischem Roman „Die Stadt ohne Juden“, der die Vertreibung der Juden aus einem „utopischen“ Staat beschreibt: Während die Kinoaufführungen wiederholt durch Nazis gestört oder von Kinobetreibern abgesagt wurden, fiel der Verfasser der Romanvorlage Hugo Bettauer 1925 in Wien gar dem Mordanschlag eines Nazis zum Opfer. Doch dass dies nicht unbedingt schon ein Qualitätsmerkmal für die kritische Analyse des Antisemitismus sein muss, deutet bereits der Klappentext der DVD-“Edition Der Standard“ an: Denn „tiefer noch als das Buch ist die Bearbeitung von H.K.Breslauer […] selbst vielen Annahmen verhaftet, aus denen sich das Ressentiment speist. Dass die Juden heimlich die Weltherrschaft anstreben oder schon innehaben, wird an der ganzen Konstruktion der Satire deutlich […]“. Oder wie es bereits Fritz Rosenfeld 1924 in der Arbeiter-Zeitung unumwunden ausdrückte: „Der antisemitelnde, gegen den Antisemitismus gerichtete Film ist auch rein filmmäßig miserabel. Die abgedroschendste Karikiererei wird herangezogen, die geschmacklosesten Mätzchen sind gut genug, um Lachen zu erzeugen.“ Mit der inhaltlichen Auseinandersetzung (z.B. der Dekonstruktion der „jüdischen Geldmacht“) ist es in der Tat nicht weit her – im Gegenteil besteht selbst bei wohlwollender Lesart des Films als Satire die Gefahr, mittels der ihr eigenen Übertreibungen den Wahn des Antisemiten nur noch zu bestätigen. Und der Film wird auch im Nachhinein nicht besser, nur weil er einige Bilder der Shoah „prophetisch“ vorwegzunehmen scheint. Man kann daher nur hoffen, dass der jüngst begonnenen Rekonstruktion des Originals eine kritische Edition nachfolgen wird, anstatt den Film als gelungenen, frühen Beitrag Österreichs im Kampf gegen (einen doch offensichtlich unverstandenen) Antisemitismus abzufeiern und dafür noch eine ebenso ominöse „Zivilgesellschaft“ beim Crowdfunding zu umwerben.

Siehe auch den Jungle World-Essay von Olaf Kistenmacher und Patricia Zhubi, der aus Anlass der Rekonstruktion des Films diesen und andere Versuche beschreibt, mit künstlerischen Mitteln gegen Judenfeindschaft zu kämpfen.

Cohen on the Bridge – The Entebbe Rescue

Animationsfilm – 21 min., USA 2012
Ein Film von Andrew Wainrib

Der semidokumentarische Animationsfilm „Cohen on the Bridge“ ist einer der jüngsten Beiträge in einer ganzen Reihe von Dokumentar- und Spielfilmen zur sogenannten „Operation Thunderbolt“: Am 27. Juni 1976 entführte ein gemeinsames Kommando aus je zwei Mitgliedern der PFLP und der deutschen Revolutionären Zellen (RZ) eine Air France-Maschine auf ihrem Flug von Tel Aviv nach Paris und leitet sie nach Entebbe in Uganda um. Ihr Ziel ist die Freipressung von inhaftierten Gesinnungsgenossen vor allem in Israel und Westeuropa. Dass dafür gerade die deutschen Geiselnehmer die vermeintlich jüdischen und israelischen, noch dazu einige Überlebende der Shoah, von den übrigen Passagieren trennten und ihnen mit Erschießungen drohten, weckte finsterste Erinnerungen an die deutsche Vergangenheit. Die spektakuläre und weitgehend erfolgreiche Befreiungsaktion des israelischen Militärs wird in der israelischen Gesellschaft bis heute als wichtiges, identitätsstiftendes Moment wahrgenommen.
Weiterführend ein jüngst in Jungle World (5/17) erschienener Artikel zur Diskussion der erinnerungspolitischen und popkulturellen Bedeutung des antiisraelischen Terrors der siebziger Jahre… und des linken Antisemitismus.

Defiance

Spielfilm – 137 Min., USA 2008
Ein Film von Edward Zwick

Vergesst den ‚guten Deutschen‘ Oskar Schindler, schlagt euch den Mythos von den Schafen auf dem Weg zur Schlachtbank (Hannah Arendt) aus dem Kopf: Hier kommen die Bielski-Brüder und machen den Deutschen und ihren Helfershelfern Feuer unter ihren arischen Ärschen. Und dabei retten sie noch über 1000 Juden! Noch bevor dieser Film über die Bielski-Brüder überhaupt angefangen wurde zu drehen, hagelte es in Polen bereits Kritik, so Gabriele Lesser in der Jüdischen Allgemeinen: Tuvia Bielski sei in Wirklichkeit ein Bandit gewesen, er und seine Leute hätten das polnische Dorf Naliboki dem Erdboden gleichgemacht. Der Film, so der Vorwurf, werde dieses Massaker nicht zeigen, denn er stütze sich auf das Buch Bewaffneter Widerstand: Jüdische Partisanen im Zweiten Weltkrieg von Nechama Tec – einer Überlebenden von Bielskis Gruppe.
Tec und all die anderen hatten überlebt, indem Tuvia Bielski sie zu sich nahm, obwohl viele von ihnen keine Kampferfahrung hatten oder nicht kämpfen konnten. Zusammen befreiten sie Juden aus den umliegenden Ghettos, führten Sabotageaktionen gegen die Deutschen durch und organisierten das Zusammenleben einer immer größer werdenden Gruppe. Über die Zeit war eine regelrechte Stadt im Wald mit Schule, Krankenstation und einer Synagoge entstanden.
Als der Film dann in Polen in die Kinos kam, legte sich die Aufregung wieder, denn Polen kommen in Defiance schlichtweg nicht vor, weder als Täter noch als Opfer oder als Bystander. Der verschwörungsideologische Vorwurf, wonach in dem ‚antipolnischen Machwerk aus Hollywood‘ jüdische Gewalt gegen Polen unter den Teppich gekehrt werden soll, entbehrt zudem jeder Grundlage, wie Zeithistoriker nach Erscheinen des Films in der linksliberalen Gazeta Wyborcza deutlich machten: Nicht die Bielski-Gruppe war für den Überfall auf das Dorf verantwortlich, sondern drei sowjetische Partisanen-Abteilungen der Stalin-Brigade.
Laut einer Rezension nimmt es das Buch mit der historischen Wirklichkeit genauer als der Film, der schließlich dramaturgischen Anforderungen genügen muss: Das Leben im „Jerusalem in den Wäldern“ sei nicht immer solidarisch gewesen – was der Film gleichwohl nicht verschweigt –, und für die Szene mit den deutschen Flugzeugen gebe es keine Belege. Dass das Leben im Wald unter den gegebenen Bedingungen – Vernichtungsdruck durch die Deutschen und ihren Kollaborateuren, Antisemitismus durch sowjetische und polnische Partisanen, Gruppenkonflikte und allumfassender Mangel an Ressourcen – kein Zuckerschlecken gewesen ist, sollte klar sein. Umso irritierender waren die an in permanenter Todesangst lebende Menschen gerichteten Vorwürfe aus Polen, wo der Mythos des nationalen Leidens bereits seit einiger Zeit Gegenstand von erbitterten identitätspolitischen Kämpfen geworden ist.

Munich ’72 and Beyond

Dokumentation – USA 2016
Ein Film von Steve Ungerleider, u.a.

Seinen Namen trägt ein Putsch,
eine Räterepublik,
ein Blutbad und ein Schandvertrag
der Weltpolitik.“ (Munich – Die Goldenen Zitronen)

Mit dem Olympia-Attentat von 1972 haben sich in der Vergangenheit schon einige Filme beschäftigt, wobei die oscargekrönte Dokumentation „One Day in September“ sowie Steven Spielbergs kontroverser Politthriller „München“ am bekanntesten sein dürften. Wie den Vorankündigungen zum 2016 anlaufenden Film zu entnehmen ist, wird in „Munich ’72 and Beyond“ auf das Massaker und den Tatverlauf eine neue Perspektive eröffnet: die der Opfer und Hinterbliebenden, ihr Kampf um Erinnerung sowie die Brutalität der Geiselnehmer. Der durchaus wichtige Kampf um Erinnerung, der letztendlich auch in die Errichtung einer Gedenkstätte münden wird, trifft sich dabei aber leider zu gut mit der deutschen Manie, die liebgewonnenen toten Juden aus- oder ihnen gar noch nachzustellen. Dem lebenden Juden, oder was man in München wie anderswo dafür hält, begegnet man dagegen weiterhin mit erhobenem Zeigefinger fast einhellig feindlich. Und das am Gedenk-Projekt beteiligte IOC, welches 1995 bedenkenlos „Palästina“ als Mitglied aufnahm, hält gegenüber Israel seit Jahrzehnten an ihrem Credo „The Games must go on!“ fest: Eine offizielle Gedenkminute zur Eröffnungsfeier, wie von Israel und den Hinterbliebenden gefordert, wird es auch in Rio 2016 nicht geben. Das wäre ja auch ein Affront gegen arabische und muslimische Mitgliedsstaaten. Für den Präsidenten des Palästinensischen Olympischen Komitees Jibril Rajoub, der sich weniger der olympischen Idee als vielmehr dem „Volkssport Judenmord“ verpflichtet fühlt, wäre die Schweigeminute schlicht „rassistisch“. In der Logik eines Antisemiten ist das verständlich. Aber dass auch das im Film zur Sprache kommen wird, ist eher unwahrscheinlich.

Nachtrag: Ob die gern in der ehemaligen „Hauptstadt der Bewegung“ weilende „Goldene Zitrone“ Schorsch Kamerun ihre geistige Blockade aufgegeben oder sich auch der Bewertung Jibril Rajoubs angeschlossen hat, ist uns nicht bekannt… Aber für den Kauf einer Eintrittskarte wirds ja wohl noch reichen!

Ida

Spielfilm – 80 min., PL/ DK 2013
Film von Pawel Pawlikowski

International vielfach ausgezeichneter Film, der den polnischen Antisemitismus, die ambivalente Haltung der nichtjüdischen polnischen Bevölkerung unter deutscher Besatzung, die Shoah und das Überleben im Nachkriegspolen „aufarbeitet“. Wir verzichten hier auf die übliche kurze inhaltliche Einführung oder Bewertung und verweisen direkt auf zeitgeschichte-online.de, wo uns Magdalena Saryusz-Wolska in einer Filmbesprechung einen Überblick zu den geschichtspolitischen Kontroversen um den Film „Ida“ gibt. Wie wenig oder was der Trailer hergibt, ist deshalb schon bemerkenswert.

Geh und Sieh

Spielfilm – 146 min., SU 1985
Buch/Regie: Ales Adamowitch, Elem Klimow

Spielfilm zum deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Der Film setzt den Akzent auf die albtraumhafte Bebilderung des Terrors und der Gräuel, die deutsche Mordkommandos hunderttausendfach an der Zivilbevölkerung Weissrusslands verübten. Auf sprachlicher Ebene dagegen bleibt der Film sehr zurückhaltend, ebenso in seiner Analyse des Nationalsozialismus als rassistisches und antisemitisches Programm. Die Flugzettelszene, in der die deutsche Feindbestimmung („Juden-Bolschewisten“) ausgedrückt wird, dürfte wohl auch noch im Jahr 1985 haarscharf an sowjetischen Zensurmaßnahmen vorbeigegangen sein. Passend zum Thema ist auch eine jüngere Dokumentation über den damaligen Generalkommissar für Weißruthenien Wilhelm Kube bzw. die Einbindung der Zivilverwaltungen der besetzten Gebiete in den Holocaust.