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Erzieht das ZDF zum Hass auf Israel?

In einem am 05.07.2016 ausgestrahlten Beitrag von heute+ mit dem Titel „Erzogen zum Hass?“ hat das ZDF glänzend demonstriert, wie man durch journalistische „Ausgewogenheit“ den Hass auf Israel befeuert. „Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten“ lautete längere Zeit der diffamierende Ankündigungstext. Nach kritischen Interventionen kürzte die Redaktion diese verhetzende Unterstellung gegenüber Israel nur widerwillig und halbherzig, so dass im Ergebnis die im Film sogar sehr ausführlich gezeigte palästinensische Judenmord-Pädagogik in der Beitrags-Ankündigung nun euphemistisch mit dem Wort „verachten“ verharmlost und dem angeblichen Hass der Israelis gleichgestellt wurde. Der Filmbeitrag arbeitet mit ähnlicher Methode: Die durch fast alle Instanzen palästinensischer Sozialisation eingeimpfte Erziehung zum Judenmord wird mit einer angeblich „rassistischen“ Erziehung der Israelis gleichgestellt. Zum Beweis für die israelische Hasspropaganda durfte die „Expertin“ Nurit Peled-Elhanan ein Schulbuch präsentieren, in dem ein „Palästinenser“ und ein Kamel zu sehen sind – was dazu führen soll, dass „israelische Kinder lernen, dass Palästinenser keine Menschen sind, mit denen man in Frieden leben oder gar befreundet sein kann.“ Das Zitat blieb das Schlusswort dieses Ammenmärchens. Vielleicht entwickelt das ZDF eine neue Sendereihe mit dem Titel „Geschichten aus dem 1001-jährigen Reich“? In die deutsche „Moral aus der Geschicht‘“ lässt der Beitrag jedenfalls mal wieder tief blicken.

+++Mittlerweile skandalisiert zwar auch die Bild-Zeitung die Sendung, auf dem Blog „Tapfer im Nirgendwo“ sind die jeweils aktuellen Entwicklungen derzeit aber am besten zu verfolgen.+++

„Inspiring adress by Pres. Abbas“

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas wärmt vor dem Europäischen Parlament am 23. Juni 2016 den antisemitischen Evergreen „Juden vergiften Brunnen“ auf und… kriegt dafür Standing Ovations. Mittlerweile ist er etwas zurückgerudert – es gab doch Gegenwind – auch wenn man davon hierzulande nichts mitbekommen hat. Parlamentspräsident Martin Schulz findet die Rede bis heute „inspiring“. Man darf auf seine nächste Rede vor der Knesset gespannt sein. Zu weiteren Lektüre sei ihm die Abschlussarbeit von Dr. Abbas empfohlen. Sie trägt den Titel: „Die andere Seite: Die geheimen Verbindungen zwischen Nazismus und Zionismus”

Nachtrag: Am 29.6. wurde ein dreizehnjähriges jüdisches Mädchen im Schlaf erstochen. Reaktion der Hamas? Geschenkt. Reaktion der Fatah, deren Vorsitzender „inspiring“ Abbas ist? Umgehende Erklärung des Mörders zum Shadid, zum Märtyrer.

Die ‚moderate‘ Fatah feiert ihren Märtyrer

Von Mena-Watch: „Am 8. März 2016 stach ein 22-jähriger palästinensischer Attentäter auf der Promenade von Jaffa mit einem Messer auf die Menschen ein, die das Pech hatten, ihm über den Weg zu laufen. Bei seinem Versuch, Juden zu töten, ermordete er einen amerikanischen Studenten. Die vermeintlich moderate Fatah von Mahmud Abbas feierte den Mörder als „heroischen Märtyrer“, im Sender der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) wurde die „komplexe Operation“ bejubelt, bei der – mitten im israelischen Kernland – „12 Siedler“ verletzt worden seien. Jetzt wurde der Attentäter, der erschossen werden konnte, bevor ihm noch weitere Menschen zum Opfer fielen, zu Grabe getragen und im PA-Fernsehen erneut als „Märtyrer“ gepriesen. Sein Begräbnis wurde als „große nationale Hochzeit“ mit den 72 Jungfrauen gefeiert, die ihn im „Paradies“ erwarteten.“